kurzer Städtebauausflug nach Johannesburg.
Hier wird "sozialer Wohnbau" errichtet.
Im ersten Schritt 3500 Häuser.
und das sieht dann in der Bauphase so aus:


Hier wird "sozialer Wohnbau" errichtet.
Im ersten Schritt 3500 Häuser.
und das sieht dann in der Bauphase so aus:


cc - am Dienstag, 2. August 2005, 18:43 - Rubrik: bau_stelle_aergernis
Die "Normalansicht" ist ein oft fotografiertes Hochhaus.
International, ehrfurchtgebietend.
Unmittelbar vorbei geht eine "Haupt"radroute.
Und da sieht es dann wenig ehrfurchtgebietend, sondern schlicht erbärmlich aus.
nämlich so:

Erdgeschoss, die tote Zone in Wien.
Und, wo ist das?
International, ehrfurchtgebietend.
Unmittelbar vorbei geht eine "Haupt"radroute.
Und da sieht es dann wenig ehrfurchtgebietend, sondern schlicht erbärmlich aus.
nämlich so:

Erdgeschoss, die tote Zone in Wien.
Und, wo ist das?
cc - am Donnerstag, 30. Juni 2005, 14:15 - Rubrik: bau_stelle_aergernis
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hallo wien,
ich komme soeben von einer woche barcelona zurück. unglaublich, was für ein potential freiraumgestaltung haben kann!!! das beeindruckenste für mich ist das engagement für freiflächengestaltung, parks, grünflächen, strandboulevards.
da wird gewaltig geld investiert.
man hat niemals das gefühl, restflächen zwischen den häusern vorzufinden, sondern stolpert in barcelona ständig über wirklich intensiv und liebevoll gestaltete freiräume! ein muss für alle verantwortliche wiener politiker, beamte etc. die mit städtebau zu tun haben.
barcelona hat eben gaudi und wien nur hundertwasser, bei den parks scheint allerdings der niveauunterschied noch krasser
jakob dunkl
ich komme soeben von einer woche barcelona zurück. unglaublich, was für ein potential freiraumgestaltung haben kann!!! das beeindruckenste für mich ist das engagement für freiflächengestaltung, parks, grünflächen, strandboulevards.
da wird gewaltig geld investiert.
man hat niemals das gefühl, restflächen zwischen den häusern vorzufinden, sondern stolpert in barcelona ständig über wirklich intensiv und liebevoll gestaltete freiräume! ein muss für alle verantwortliche wiener politiker, beamte etc. die mit städtebau zu tun haben.
barcelona hat eben gaudi und wien nur hundertwasser, bei den parks scheint allerdings der niveauunterschied noch krasser
jakob dunkl
dunkl - am Donnerstag, 5. Mai 2005, 22:36 - Rubrik: bau_stelle_potential
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1300 Quadratmeter Potential in bester Lage, direkt beim Wiener Naschmarkt:
Die U4 ist in einem 110 Meter langen Abschnitt noch nicht überplattet. Die Fläche eignet sich wohl kaum für einen Wohnbau - aber für eine tertiäre Nutzung sollte es allemal realisierbare Vorschläge geben.

Und bevor Anrainer dort neue Stellplätze fordern gäbe es vielleicht die Chance für eine bessere Idee - vielleicht auch für temporäre Aktivitäten mit leichten Brückenkonstruktionen.

Plus: Die unmittelbar angrenzende Zeile der Naschmarkt-Stände ist ja nicht gerade toll - eventuell könnte man die in ein Projekt einbeziehen.
PS: Ein Modell für ein Marktstandl "zu eberner Erde und im 1. Stock" gibt es übrigens seit etwa 1 Jahr am Wiener Brunnenmarkt zu bestaunen...
Die U4 ist in einem 110 Meter langen Abschnitt noch nicht überplattet. Die Fläche eignet sich wohl kaum für einen Wohnbau - aber für eine tertiäre Nutzung sollte es allemal realisierbare Vorschläge geben.

Und bevor Anrainer dort neue Stellplätze fordern gäbe es vielleicht die Chance für eine bessere Idee - vielleicht auch für temporäre Aktivitäten mit leichten Brückenkonstruktionen.

Plus: Die unmittelbar angrenzende Zeile der Naschmarkt-Stände ist ja nicht gerade toll - eventuell könnte man die in ein Projekt einbeziehen.
PS: Ein Modell für ein Marktstandl "zu eberner Erde und im 1. Stock" gibt es übrigens seit etwa 1 Jahr am Wiener Brunnenmarkt zu bestaunen...
laichmann - am Montag, 22. November 2004, 19:26 - Rubrik: bau_stelle_potential
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wochenendkurzreisetipp
die anreise nach petrzalka dauert von wien süd nur eine stunde. es gibt hier 100.000 einwohnerInnen und einen (noch) sehr konsequenten städtebau, der wenn man den ersten eindruck von monotonen zum teil renovierungsbedürftigen plattenbauten überwunden hat, doch so einige städtische qualitäten bietet.
baustelle1 - am Freitag, 12. November 2004, 14:17 - Rubrik: bau_stelle_potential
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Am Rande der Stadt wird gebaut und gebaut.
Die Zersiedelung schreitet voran.
Öffentliche Finanzen werden massiv strapaziert, weil U-Bahnen verlängert, neue Starssenbahnen gebaut werden müssen.
Dabei gibt es so viele innerstädtische Gebiete, die bereits an U-Bahnen liegen, die seit Jahrzehnten vor sich "hingammeln".
Der Nordbahnhof ist eines dieser riesigen Areale.
Unmittelbar an der U1, mit dem Fahrrad innerhalb weniger minuten in der Stadt oder auf der Donauinsel.

Entschieden wir nichts, weil die beiden "öffentlichen" Institutionen, Stadt Wien und ÖBB nicht "miteinander können"
Die Zersiedelung schreitet voran.
Öffentliche Finanzen werden massiv strapaziert, weil U-Bahnen verlängert, neue Starssenbahnen gebaut werden müssen.
Dabei gibt es so viele innerstädtische Gebiete, die bereits an U-Bahnen liegen, die seit Jahrzehnten vor sich "hingammeln".
Der Nordbahnhof ist eines dieser riesigen Areale.
Unmittelbar an der U1, mit dem Fahrrad innerhalb weniger minuten in der Stadt oder auf der Donauinsel.

Entschieden wir nichts, weil die beiden "öffentlichen" Institutionen, Stadt Wien und ÖBB nicht "miteinander können"
cc - am Freitag, 24. September 2004, 16:19
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vorweg eine Preisfrage:
Welche italienische Stadt ist das?

Richtige Antwort:
Montecasino, gelegen in den suburbs von Johannesburg, Südafrika.
Ein Casino, aber noch viel mehr eine "Stadt" zum Einkaufen und Essen für die well-offs.
Himmel samt Sonnenuntergang inclusive.
Beim Eingang: Leibesvisitation, so wird "die Stadt" sicher, und vergammelte Bettler kommen auch sicher nicht herein.
Und die Kassa klingelt.
Die indoor-Stadt, die alle Klischee bedient:
Ist das unerbittlich die Zukunft?
Welche italienische Stadt ist das?

Richtige Antwort:
Montecasino, gelegen in den suburbs von Johannesburg, Südafrika.
Ein Casino, aber noch viel mehr eine "Stadt" zum Einkaufen und Essen für die well-offs.
Himmel samt Sonnenuntergang inclusive.
Beim Eingang: Leibesvisitation, so wird "die Stadt" sicher, und vergammelte Bettler kommen auch sicher nicht herein.
Und die Kassa klingelt.
Die indoor-Stadt, die alle Klischee bedient:
Ist das unerbittlich die Zukunft?
cc - am Freitag, 10. September 2004, 10:48 - Rubrik: bau_stelle_verwirrung
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Leider kommt es immer noch vor, dass an einer Straße exemplarisch viele oft diskutierte Fehler der Freiraumqualität gleichzeitig begutachtet werden können.
Traurig dabei ist die Entstehungszeit der Wohnhausanlagen (1999-2004), da die folgenden exemplarischen Fehler keine neuen Erkenntnisse sind.
Platzangebot in Teilen der Anlagen beschämend gering - Konflikte sind vorprogrammiert-so findet sich dort Österreichs kleinster eingezäunter Fußballplatz
keine Durchquerbarkeit in den inneren Grünzonen
Schanigärten auf Taschentuchformat an den falschen Stellen-dafür leerstehende Innenhöfe mit Folgenutzung Parkplatz
Garagenbelüftungen grundsätzlich auf Kosten der Freiräume z.T direkt neben der Sandkiste
private Aneignung der wenigen brauchbaren öffentlichen Freiräume
keine sinnvollen Großenverhältnisse zwischen Freiräumen und Geschoßhöhen, daher schlechte Belichtung der Höfe und der Erdgeschoßzonen
fehlende Pflege der zentralen Straßengrünfläche (Freihaltezone Straßenbahn)-Folgenutzung Parkplätze
Angsträume in den Innenhöfen und Zugängen
Zu geringe Überschüttung über den Garagen, die sinnvollen Baumbestand in den Innenhöfen unmöglich macht
Schade für die vergebene Chance
!!



Traurig dabei ist die Entstehungszeit der Wohnhausanlagen (1999-2004), da die folgenden exemplarischen Fehler keine neuen Erkenntnisse sind.
Platzangebot in Teilen der Anlagen beschämend gering - Konflikte sind vorprogrammiert-so findet sich dort Österreichs kleinster eingezäunter Fußballplatz
keine Durchquerbarkeit in den inneren Grünzonen
Schanigärten auf Taschentuchformat an den falschen Stellen-dafür leerstehende Innenhöfe mit Folgenutzung Parkplatz
Garagenbelüftungen grundsätzlich auf Kosten der Freiräume z.T direkt neben der Sandkiste
private Aneignung der wenigen brauchbaren öffentlichen Freiräume
keine sinnvollen Großenverhältnisse zwischen Freiräumen und Geschoßhöhen, daher schlechte Belichtung der Höfe und der Erdgeschoßzonen
fehlende Pflege der zentralen Straßengrünfläche (Freihaltezone Straßenbahn)-Folgenutzung Parkplätze
Angsträume in den Innenhöfen und Zugängen
Zu geringe Überschüttung über den Garagen, die sinnvollen Baumbestand in den Innenhöfen unmöglich macht
Schade für die vergebene Chance
!!


Thomas Knoll - am Montag, 16. August 2004, 18:47 - Rubrik: bau_stelle_aergernis
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Nein, die Wüste ist noch nicht nach Wien gekommen.
Aber eine schon länger dauernde Ausstellung vor dem museumsquatier.
Dort hab ich dieses Foto gemacht.
Jetzt bevölkern und beleben täglich hunderte diesen städtebaulich ziemlich misslungenen Platz.
Es zeigt sich: Gute Ideen und eine interessante Nutzung können sehr vieles verbessern.
cc - am Freitag, 16. Juli 2004, 10:44
Gegenüber der Wienerbergcity im George-Washington Hof zeigt sich noch, was städtebauliche Qualität ist.Grosse lichte Höfe, ein klarer Zugang, Grosszügigkeit.

dahinter die als skyline bereits bekannten Hochhäuser.
Aber dazwischen, das was die eigentliche Qualität ausmachten sollte, die Freiräume, Zugänge, Höfe, ein einziges Fiasko.
Eng, Dunkel, lieblos, und das auf einem Südhang.

oder

vorne ist zwar ein schöner grosser Grünraum, jedoch abgesperrt, weil zum Golfplatz umgewidmet-man stelle sich vor, die Jesuitenwiese wollte jemand in einen Golfplatz umwandeln.Aber hier ists möglich

hinten im Dunkel Balkone auf Nordfasaden

völlig ignorant, geradezu unglaublich der Zugang von der Wienerbergstrasse.
Offensichtlich nimmt man ohnehin an, dass alle nur mit dem Auto fahren, und niemand zu Fuss geht.

dass der gesamte Stadtteil abseits eines hochrangigen öffentlichen Verkehrsmittel errichtet wurde, sei abschliessend in Erinnerung gerufen.

dahinter die als skyline bereits bekannten Hochhäuser.
Aber dazwischen, das was die eigentliche Qualität ausmachten sollte, die Freiräume, Zugänge, Höfe, ein einziges Fiasko.
Eng, Dunkel, lieblos, und das auf einem Südhang.

oder

vorne ist zwar ein schöner grosser Grünraum, jedoch abgesperrt, weil zum Golfplatz umgewidmet-man stelle sich vor, die Jesuitenwiese wollte jemand in einen Golfplatz umwandeln.Aber hier ists möglich

hinten im Dunkel Balkone auf Nordfasaden

völlig ignorant, geradezu unglaublich der Zugang von der Wienerbergstrasse.
Offensichtlich nimmt man ohnehin an, dass alle nur mit dem Auto fahren, und niemand zu Fuss geht.

dass der gesamte Stadtteil abseits eines hochrangigen öffentlichen Verkehrsmittel errichtet wurde, sei abschliessend in Erinnerung gerufen.
cc - am Mittwoch, 12. Mai 2004, 12:54 - Rubrik: bau_stelle_aergernis
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